Medizinische Versorgung und Spurensicherung nach Sexualstraftat – ohne Anzeige
Informationsveranstaltung des Frauennotrufs in Kooperation mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und dem Institut für Rechtsmedizin am UKSH Lübeck
Veranstaltungsort:
Universität zu Lübeck
Ratzeburger Allee 160
Gebäude 53, Raum T1
Termin:
26. November 2014
16-18 Uhr
Eintritt frei
Die Reaktionen von Opfern einer Sexualstraftat können sehr unterschiedlich sein. Meist befinden sich die betroffenen Frauen jedoch in einem Zustand, der mit einem Schock vergleichbar ist und ziehen sich zurück. Die wenigsten entscheiden sich für eine Anzeige. Wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt doch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden soll, sind wichtige
Beweismittel nicht mehr vorhanden. Mit den folgenden Wortbeiträgen möchten die beteiligten Einrichtungen informieren:
Frauennotruf Lübeck (Catharina Strutz-Hauch):
Zur Situation vergewaltigter Frauen und warum die vertrauliche Spurensicherung ein wichtiges, ergänzendes Angebot ist.
Klinik für Frauenheilkunde (Frau Dr. Kohls):
Die Handhabung / Abläufe der medizinischen Versorgung und vertraulichen Spurensicherung an der Frauenklinik des UKSH in Lübeck
Institut für Rechtsmedizin (Frau Dr. Gerling):
Ergänzende Informationen zur Beweismittelsicherung und Spurenlagerung im Rechtsmedizinischen Institut in Lübeck
Flyer [PDF-Download]
