Vortrag: „K.O.-TROPFEN – Fiese Drogen im Glas“
K.O.cktail? Substanzen, Wirkungsweise und Nachweisbarkeit
mit Dr. rer. nat. Gertrud Rochholz, Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Di., 14. Juni 2011 um 17.00 Uhr
in den Räumen des Petze Instituts für Gewaltprävention,
Dänische Str. 3 – 5, 24103 Kiel
Sogenannte „K.O.-Tropfen“ werden immer häufiger dafür eingesetzt, Personen zu betäuben und wehrlos zu machen. Es gelingt den Tätern leicht, ihren Opfern die geschmack- und farblosen Tropfen unbemerkt in die Getränke zu mischen, um sie auszurauben oder sexuell zu missbrauchen.
Nach dem jüngsten Drogenbericht der Vereinten Nationen stellen K.O.-Tropfen inzwischen eines der größten Probleme der Drogenszene dar. Zu den K.O.-Tropfen zählen verschiedene, im Handel leicht erhältliche Substanzen, die auf die Opfer in geringer Dosierung entspannend und euphorisierend wirken, in höheren Dosen aber zu Bewusstlosigkeit und Koma führen können. Die Opfer können sich meist nicht mehr an das Geschehene erinnern.
Die Betroffenen holen sich wegen der Amnesien und damit verbundener Schamgefühle häufig keine Hilfe und erstatten keine Anzeigen, die Dunkelziffer in diesem Bereich ist daher sehr hoch.
Der Fachvortrag K.O.cktail? Substanzen, Wirkungsweise und Nachweisbarkeit mit Dr. rer. nat Gertrud Rochholz, Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, greift verschiedene Fragen über K.O.-Tropfen auf und gibt Einblicke in die Möglichkeiten der Unterstützung.
Die Informationsveranstaltung ist für MultiplikatorInnen konzipiert und richtet sich besonders an MitarbeiterInnen aus sozialen und Bildungseinrichtungen, die sich umfassend informieren wollen, um Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten und bei Verdacht ins Hilfesystem verweisen können. Auch Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel.: 0431-9 11 44
