Weiterbildung: Traumapädagogik

mit dem Schwerpunkt geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Frauen für in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen tätige Fachfrauen

Veranstaltungsort:
in den Räumen des
Frauennetzwerkes zur
Arbeitssituation
Walkerdamm 1
24103 Kiel

Termine:
März 2014 - Februar 2015
7 Module / je 2 Tage - 126 Unterrichtseinheiten
jeweils Fr. 11.00 - 19.00 Uhr / Sa. 9.30 - 17.30 Uhr

Die einjährige Weiterbildung richtet sich an Fachfrauen, die in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen tätig sind.

Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag zeigen, dass die meisten Mädchen und Jungen, die in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe betreut werden traumatisiert sind. Die pädagogische Arbeit mit ihnen stellt für die Fachkräfte eine große Herausforderung dar. Die Traumapädagogik über trägt die wichtigen Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie und der Traumatherapie auf die pädagogische Arbeit und hat mittlerweile ein breites Spektrum an erprobten Handlungsmöglichkeiten zusammengetragen und neu entwickelt.

In der Weiterbildung werden sich die Teilnehmerinnen mit einem geschlechtsspezifischen Blick mit den Chancen und Möglichkeiten eines stabilisierenden und heilenden Umgangs mit betroffenen Mädchen und Frauen auseinandersetzen.

Ziel der Weiterbildung ist, die persönlichen Handlungsspielräume zu erweitern, Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Mädchen, jungen Frauen und Müttern herzustellen und neue Handlungsstrategien einzuüben. Da die Arbeit für die Fachkräfte mit hohen emotionalen Belastungen verbunden ist, bietet die Weiterbildung theoretisches Hintergrundwissen zum Berufsrisiko sekundäre Traumatisierung sowie alltagstaugliche Anregungen zur persönlichen Selbstfürsorge.

Die Weiterbildung ist strukturiert durch den Wechsel von Input, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fragen und Diskussion. Die einzelnen Module beinhalten u.a. theoretischen Input, die Erprobung praktischer Handlungsstrategien sowie Anteile von Selbstreflexion und Selbstfürsorge.

Den Abschluss der Weiterbildung bilden eine schriftliche Fall- oder Projektarbeit jeder Teilnehmerin, ein Abschlusskolloquium sowie die Aushändigung eines Zertifikates.

Das multiprofessionelle Referentinnenteam verfügt über langjährige praktische Erfahrungen aus der ambulanten und stationären Jugendhilfe, Antigewaltprojekten für Mädchen und Frauen sowie Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt.

Flyer [PDF-Download]

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