Archiv
100 Jahre internationaler Frauentag
Brot und Rosen
08.03.2011, 16.00 Uhr mit anschließender Diskussion
Kieler Rathaus, Ratssaal, Fleethörn 9, 24103 Kiel
100 Jahre haben Frauen Geschichte geschrieben. Eine
Geschichte, die noch nicht vorbei ist: »Willkommen in der 3. Frauenbewegung!« Mit Begriffen wie hegemoniale Männlichkeit, PopFans, Queer Studies und Culture Studies sind neue Weichen für die Zukunft gestellt. Wir alle machen Sex & Gender. Wir alle sind Sex & Gender. Durch Sprache geben wir den Menschen ein Geschlecht, eine Rolle, eine Identität. Wir werden nicht als Mädchen oder als Jungen geboren – sondern wir werden dazu gemacht! Rosa für die Mädchen. Blau für die Jungs. Alles eine Frage der Sozialisation?!
Vortrag: McSex Über die Pornofizierung unserer Gesellschaft mit anschließender Diskussion
23. März 2011, 19.00 Uhr im Rahmen des 100. Internationalen Frauentages
„Das Lübecker Dielenhaus“, Fleischhauerstraße 79,23552 Lübeck, www.dielenhaus.de, Eintritt 5,-€ (ermäßigt 2,50 €)
Workshop: Liebe auf Augenhöhe, wenn (mindestens) Eine traumatisiert ist – Sekundärtraumatisierung in lesbischen Beziehungen
Freitag, 18.03.2011 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr, in den Räumen von donna klara, Goethestraße 9 in Kiel. Teilnehmerinnenbeitrag: 35,00/25,00 €.
Protestaktion zu den Kürzungen im Doppelhaushalt 2011/2012
Kurz vor der Sitzung des Parlaments zur bevorstehenden Verabschiedung des Doppelhaushalts 2011/2012 fanden sich am Morgen des 15.12.2010 ein letztes mal in diesem Jahr zahlreiche Vertreterinnen der Frauenberatungsstellen und Notrufe zusammen mit anderen Betroffenen vor dem Landeshaus ein, um den PolitikerInnen noch einmal ihren Unmut über die geplanten Kürzungen auszudrücken.

Aufruf zur Großdemonstration zu den geplanten Kürzungen der Landesregierung
Donnerstag, 18.11.2010
Ab 13.00 Uhr – Markt der Möglichkeiten
Europaplatz vor der Sparkassenarena, Kiel
15.00 Uhr – Kundgebung und Demonstration
Exerzierplatz, Kiel mit anschließendem Demonstrationszug zum Landeshaus
Wir zahlen nicht für eure Krise!
Es gibt Alternativen! – Gerecht geht anders!
Eckpunktepapier: Zu den geplanten Kürzungen der Landesregierung
Der Landesverband Frauenberatung (LFSH) vertritt die Interessen seiner 34 Trägervereine. Diese setzen sich für die Belange von Mädchen und Frauen in folgenden Bereichen ein:
- Beratung in Krisen-, Gefährdungs- und Gewaltsituationen sowie bei psychischen Krisen und psychosozialen Notlagen
- Mädchentreffarbeit, Angebote für Mädchen und Frauen mit Behinderungen, Antidiskriminierungsarbeit für lesbisches Leben,
- Fortbildungs- und Präventionsarbeit, Vernetzungs- und Kooperationsarbeit (u.a. KIK)
Der LFSH begrüßt das Bemühen, landesweit verlässliche und bedarfsgerechte Strukturen schaffen zu wollen. Das im Handout des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Integration vorgestellte Konzept wirft allerdings erhebliche Probleme und Fragen auf, über die weiter zu beraten ist. Folgende Punkte finden im vorliegenden Handout keine ausreichende Berücksichtigung:
Presseerklärung: Opfer brauchen mehr als schöne Worte!
17.9.2010: Heide Simonis zu Besuch beim LFSH
Heide Simonis, Kuratorin des Landesverbandes Frauenberatung (LFSH) setzt sich aus aktuellem Anlass besonders aktiv für Mädchen und Frauen ein, die Missbrauch, Vergewaltigung oder Misshandlung erlebt haben. „Die Opfer von Gewalt brauchen zuverlässige Hilfen und nicht nur vollmundige Politikerworte, wenn einmal wieder ein Skandal wie in Sylt oder den Kirchen in Deutschland und Belgien die Republik erschüttert. Ein gut ausgebautes, professionelles Beratungs- und Hilfsangebot für Opfer und deren Angehörige muss sichergestellt und weiter entwickelt werden. Das aktuelle Kürzungskonzept der Landesregierung gefährdet diese überlebenswichtigen Angebote für traumatisierte Menschen.“

Presseerklärung: Sexualstraftaten in Deutschland - Das Recht der Opfer bleibt auf der Strecke
6.9. 2010 - Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein
Anfang September nahmen zahlreiche Vertreterinnen des LFSH am Kongress: „Streitsache Sexualdelikte – Frauen in der Gerechtigkeitslücke“ in Berlin teil. In den letzten Jahren konnten zwar tief greifende Verbesserungen für Opfer im Bereich der sogenannten häuslichen Gewalt erreicht werden, bei den Sexualstraftaten ist von Praktikerinnen aus den Notrufen und der Wissenschaft leider eine entgegengesetzte Entwicklung festgestellt worden.
Film: football under cover – Ein Deutsch-Iranisches Frauenfußball-Wunder
Regie: Ayat Najafi & David Assmann, Dokumentarfilm 86 Min., Farbe, D 2008
Do 07.10.2010 18.30 Uhr
Kommunalen Kino in der Pumpe Kiel, Haßstraße 22, Kiel
Eintritt: 5,00/ 4,50 Euro
Teheran im April 2006: Vor mehr als 1000 jubelnden Frauen findet das erste offizielle Freundschaftsspiel zwischen der Iranischen Frauen-Nationalmannschaft und einer Berliner Mädchenbezirksmannschaft statt. Auf den Rängen wird getobt, es wird gesungen und getanzt, über dem Stadion schwebt eine geballte Ladung Frauenpower. Draußen vor den Toren ein paar Männer, die versuchen, einen Blick durch den Zaun zu erhaschen. Für sie ist der Eintritt heute verboten.

Eine Stellungnahme zu einem irreführenden Begriff
Es gibt keinen „sanften Missbrauch“
Stellungnahme von Imke Deistler
Frauenberatung und Fachstelle bei sexueller Gewalt, Frauennotruf Kiel e.V.
Die Enthüllungen von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Institutionen hat Anfang des Jahres zu einer begrüßenswerten Debatte geführt. Dabei haben insbesondere die Beiträge des „Stern“ dazu geführt, dass der Blick der Öffentlichkeit nicht einseitig bei den Tätern hängenblieb, sondern die Betroffenen selbst zu Wort kamen.
